In den beiden Bauten des Forum Z sollen sich NGOs und Firmen nachhaltig vernetzen.

Spatenstich für den Kulturpark

Mitten im Sommerloch beginnen in Zürich-West die Bauarbeiten für den Kulturpark. Bis 2015 entsteht in der Nähe des Bahnhofs Hardbrücke ein Ort, «wo Arbeiten, Bildung, Wohnen, Kultur und Ethik ineinander fliessen».

Mitten im Sommerloch beginnen in Zürich-West die Bauarbeiten für den Kulturpark. Bis 2015 entsteht in der Nähe des Bahnhofs Hardbrücke ein Ort, «wo Arbeiten, Bildung, Wohnen, Kultur und Ethik ineinander fliessen». So beschreibt die Hamasil Stiftung das Projekt, das sie zusammen mit der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und der W. Schmid & Co. AG initiiert hat. Damit setzt die Stiftung einen Kontrapunkt zum Prime Tower nebenan, der vor allem Banker und Berater anzieht, denen es in erster Linie ums Geld geht. Der Kulturpark umfasst drei Bereiche. Pool Architekten bauen die zwei Geschäftshäuser des Forum Z. Dort will die Hamasil Stiftung NGOs, Firmen und Institutionen ansiedeln, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Die Mieter sind in den Bereichen Kinder und Jugendliche, Soziales und Kultur sowie Umwelt und 2000-Watt-Gesellschaft tätig. Daneben erstellen Stücheli Architekten ein Veranstaltungszentrum für die Paulus Akademie. Im 200-plätzigen Saal soll über Religion, Ethik und Politik diskutiert werden. Im öffentlich zugänglichen Raum der Stille können sich die Gäste sammeln. Im dritten Teil des Kulturparks wird nach Plänen von Markus Tuor Architekturplanung gewohnt. Mit dem Gebäude runden die Initianten ihren Dreiklang aus Arbeit, Kultur und Wohnen ab. Nicht monoton wird der Kulturpark, sondern bunt gemischt.

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