Regierungsrat Martin Graf, Architekt Emanuel Christ, Museumsdirektor Andreas Spillmann, Stadtpräsidentin Corine Mauch, BBL-Direktor Gustave-Ernest Marchand und Museumsratspräsident Markus Notter. Fotos: ©Schweizerisches Nationalmuseum

Spatenstich beim Platzspitz

Heute fand der Spatenstich zur Erweiterung und Sanierung des Landesmuseums in Zürich statt. 2016 soll der Neubau von Christ & Gantenbein eröffnet werden.

Zehn Jahre sind seit dem Wettbewerb vergangen. 2011 nahm das Projekt an der Urne die letzte Hürde. Heute nun fand der Spatenstich zur Erweiterung des Landesmuseums in Zürich statt. Als junges Büro überzeugten Christ & Gantenbein die Jury. Die Bauarbeiten treten sie als erfahrene Architekten an. Regierungsrat Martin Graf brachte es auf den Punkt: «Wenn sie in der Schweiz städtebauliche Würfe realisieren wollen, müssen sie jung beginnen, sonst erleben sie die Eröffnung nicht mehr.» Über einen Viertel seines Lebens habe er mit dem Projekt verbracht, meinte Emanuel Christ. Der Architekt ist froh, dass er auf die ewige Frage nach dem Landesmuseum nun eine klare Antwort geben kann. Die Arbeiten am Neubau beginnen diesen Frühling. Ab nächstem Jahr wird der Kunstgewerbeschulflügel saniert. Im Sommer 2016 ist Einweihung. Später werden auch der Hof-, der Ost- und der Westflügel renoviert. Der Bahnhofflügel ist bereits vor drei Jahren in Stand gesetzt worden. Die Kosten für die jetzt in Angriff genommenen Arbeiten belaufen sich auf 111 Millionen Franken. Davon tragen 20 Millionen der Kanton, 10 die Stadt Zürich und 5 Private. Den Löwenanteil übernimmt der Bund, der seit 1973 Eigentümer des Landesmuseums ist. Museumsratspräsident und ehemaliger Regierungsrat Markus Notter zeigte sich stolz, dass die Aufteilung der Kosten im Unterschied zum Rest schnell gemacht war. Zusamment mit Ex-Stadtpräsident Ledergerber und Alt-Bundesrat Couchepin einigte er sich in gerade einmal 15 Minuten.

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