Moderatorin Mireille Jaton, Prof. Kees Christiaanse (Präsident der Jury), die drei Gewinner Christopher Ruhri, Thomas Buser, Stefan Gant, Jürgen Tinggren (CEO Schindler Konzern) sowie die Betreuer Christos Stremmenos und Bettina Bauerfeind. Fotos: PD

Schindlers Preise

Der Schindler Award propagiert den «Zugang für Alle»: alt, jung, behindert oder nicht. Die fünfte Ausgabe des hoch dotierten Studentenwettbewerbs fand seinen Ort in Bern. Daher stieg die Preisverleihung am Freitag auch im Zentrum Paul Klee. Hochparterre steuerte ein Themenheft bei.

Für einen Studentenpreis war der Glamour schon erstaunlich hoch, als Schindler am Freitag zur Verleihung seines Awards einlud. Das Auditorium im Zentrum Paul Klee lauschte Celloklängen, der CEO des Liftbauers, Jürgen Tinggren, überreichte fünf Preise plus drei Hochschulpreise und eine charmante Dame führte durch den Abend. Den beeindruckendsten Auftritt hatte Bertrand Piccard. Der Flugpionier und Solarbotschafter machte den Studenten Mut zu neuen Ideen: «Die meisten Leute sind nicht in ihrer Mobilität behindert, sondern in ihrem Denken.»
Grund zum Feiern hatte die Technische Universität Berlin, die drei Preise und eine Anerkennung mit nachhause nahm, darunter den ersten und zweiten Platz. Ein Hochschulpreis für die Einbindung in den Lehrplan ging immerhin nach Zürich, an die ZAHW, ansonsten zeigte sich (wieder einmal), dass wir im Vergleich zur Architekturschule Lund (Schweden) oder der Sint-Lucas School of Architecture in Gent (Belgien) noch viele Barrieren aus dem Weg räumen müssen, um «Access for All» an den Hochschulen zum Alltagsthema zu machen.
Unser Hochparterre Themenheft «Bern für Alle» fand an dem Abend breiten Anklang. Es stellt die Preisträger und die Aufgabe vor, hatte es jedoch schwer gegenüber dem grandiosen Buffet zu bestehen. Ab dem 18. Januar kann es bei uns für 15 Franken bestellt werden. Abonnenten bekommen es zum Hochparterre 1-2/2013 gratis dazu.

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