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Schaffhausen auf dem Weg zu einer lokalen Baukultur

Die Schaffhauser wollen lokales Bauen und regionale Architektur fördern. Dafür haben der Kantonale Gewerbeverband und der Regionale Naturpark Schaffhausen Ende 2017 den Werkraum Schaffhausen gegründet. Am 19. Februar feiert das Buch zum Werkraum mit einer Podiumsdiskussion Vernissage.

Die Schaffhauser wollen lokales Bauen und regionale Architektur fördern. Dafür haben der Kantonale Gewerbeverband und der Regionale Naturpark Schaffhausen Ende 2017 den Werkraum Schaffhausen gegründet. Vorbilder waren die Handwerkervereinigung im Bregenzerwald mit ihrem prächtigen Werkraum-Tempel von Peter Zumthor oder das Bündner Dorf Vrin, das zusammen mit dem Architekten Gion Caminada sein Bergdorf-Schicksal selbst in die Hand nahm und mit gut gebauten Argumente gegen die Abwanderung das Dorf auch wirtschaftlich erneuerte. Nun also Schaffhausen. Mit der neuen Auszeichnung «Schaffhauser Haus» will der Werkraum das Zusammenspiel von Wertschöpfung und Baukultur fördern. Doch der Werkraum ist zuerst einmal eine Behauptung, denn ein ausgezeichnetes Schaffhauser Haus gibt es noch nicht. Selbstbewusst ruft der Werkraum deshalb: In Schaffhausen sehen wir ein Potential, lokale Wertschöpfungsketten zu verlängern. In Schaffhausen ist nicht nur die Landschaft schön, sondern auch das Baugewerbe aktiv und vif. Damit fragt der Werkraum auch, welche Bedeutung kommt den ländlichen Gebieten heute und in Zukunft zu? Kurz: Rund um den Werkraum Schaffhausen stellen sich viele spannende Fragen deren Antworten auch für andere Regionen der Schweiz gelten. Diese diskutieren Werkraum-Verantwortliche und Spezialisten an der Buchvernissage vom 19. Februar unter der Leitung von Roderick Hönig, Redaktor Hochparterre. 


Podiumsteilnehmer: Martin Bereuter, Werkraum Bregenzerwald
; Marcel Fringer, Kantonaler Gewerbeverband Schaffhausen
; Roland Hofer, SIA Schaffhausen / SCHARF Schaffhauser Architektur Forum
; Stefan Kurath, Institut Urban Landscape, ZHAW
; Hans Ruedi Meier, Regionaler Naturpark Schaffhausen
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