Halen-Reihenhäuser in Herrenschwanden in der Gemeinde Kirchlindach bei Bern: Hinter überwucherten Wänden bröckelt nach gut fünfzig Jahren der Beton. Fotos: Michael Blaser

Reihenweise Probleme

Die Halen-Siedlung braucht neue Dächer, Fenster und Rohre. Hauseigentümer und Fachleute streiten seit Jahren darüber, wie das fünfzigjährige Baudenkmal bei Bern zu sanieren sei.

In den letzten Jahren mussten in der Halen-Siedlung in Kirchlindach bei Bern immer wieder Dächer geflickt werden. In mindestens vier Häuser regnet es hinein, Plastikplanen sind als Notdächer aufgespannt. Andernorts bröckelt der Putz, und aus Betonteilen ragen rostende Armierungseisen. Gartenmauern haben Risse, der Wind pfeift durch die Fenster, und trotz sorgfältigem Lüften entwickelt sich in den Ecken der Schimmel. Die 1955 bis 1961 vom Atelier 5 geplante Halen-Siedlung ist das bekannteste Schweizer Baudenkmal der Moderne. Die Häuser, die nach dem Bau durchschnittlich 110 000 Franken gekostet hatten, werden heute hoch gehandelt: für rund eine Million. Dabei brauchen viele eine Sanierung – bloss welche?Diese Frage treibt die Verwaltung und die Baukommission der Siedlung, die Denkmalpflege und die zahlreichen Architekten, die in der Halen wohnen, schon seit fünf Jahren um. Die Lösung ist vertrackt, denn die Siedlung ist seit 2003 ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und eine vom Kanton geschützt...
Reihenweise Probleme

Die Halen-Siedlung braucht neue Dächer, Fenster und Rohre. Hauseigentümer und Fachleute streiten seit Jahren darüber, wie das fünfzigjährige Baudenkmal bei Bern zu sanieren sei.

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