Gemeinde Wald im Zürcher Oberland: Hinten reckt sich ein kleines, rotes Kosthaus zur grünen Kuppe des Bachtel hinauf, vorn präsentiert sich das neue Wohnhaus mit seinen Loggien zur Strasse. Fotos: Rasmus Norlander

Radikal gewöhnlich

Ein günstiges Wohnhaus, das trotzdem wohnlich und schön ist? Was heute fast schon unmöglich scheint, baut ein junger Architekt im Zürcher Oberland.

‹Manchester der Schweiz› – auf diesen Titel ist man in Wald stolz. Kosthäuser und Fabriken zeugen von der wirtschaftlichen Blüte der früh industrialisierten Gemeinde im Zürcher Oberland. In den Kosthäusern vom Ende des 19. Jahrhunderts, schmal und hoch, wohnten Arbeiterfamilien dicht gedrängt. In den Fabrikhallen, über hundert Meter lang, schufteten sie von früh bis spät. Heute ist der Backstein gesäubert, die Holzschindeln sind frisch gestrichen. Die Härte ist der Idylle gewichen. Die Villen der einstigen Patriarchen blicken über den sanften Talkessel, der sich ins Tösstal und in Richtung Zürichsee öffnet und, da es keine direkte S-Bahn nach Zürich gibt, von Pendlerhäusern noch recht verschont blieb.Auf einen anderen Titel ist man in Wald weniger stolz: ‹DDR Zürichs›. Er kursiert in Immobilienkreisen, weil die Mieten in Wald die niedrigsten des Kantons sind. Wenn da gebaut wird, dann Eigentum mit Garten. Doch Andreas Honegger scheint das Unmögliche zu reizen. Er baut Mietwohnunge...
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Ein günstiges Wohnhaus, das trotzdem wohnlich und schön ist? Was heute fast schon unmöglich scheint, baut ein junger Architekt im Zürcher Oberland.

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