Neues Vordach, neue Grillstation und der Garten beim «Haus zu den zwei Raben» auf der Insel Ufenau nach der Erneuerung.

Pragmatische Erneuerung

Weil ein Neubau von Peter Zumthor auf der Insel Ufenau am Landschaftsschutz scheiterte, planen nun die Architekten Pius Bieri und Frank Roskothen die Neuerungen in den bestehenden Gebäuden.

Auf der Insel Ufenau im Zürichsee scheiterte der Neubau eines Restaurant-Pavillons durch Peter Zumthor am Landschaftsschutz. Nun geht die Bauherrin und Besitzerin der Insel, das Kloster Einsiedeln, pragmatisch vor. Letzte Woche reichte das Kloster das Baugesuch für die dringend nötigen Erweiterungen und Erneuerungen der Gastro-Infrastruktur ein. Alles erfolgt nun innerhalb der bestehenden Gebäude. Im Auftrag des Klosters werden die Architekten Pius Bieri und Frank Roskothen das denkmalgeschützte «Haus zu den zwei Raben» von 1681 innen und aussen sanieren. Kühlräume, Arbeitsflächen und Toiletten werden in bestehenden Anbauten und Schuppen untergebracht. Im Haus entsteht wieder eine Gastwirtschaft mit ca. 80 Sitzplätzen – das ist allerdings weniger als im jetzigen Zelt, das abgebrochen wird. Die Grillstation wird gleich gross wieder aufgebaut, der Garten bleibt in der heutigen Form bestehen. Die Kosten für das Projekt werden auf 6,5 Millionen Franken geschätzt, welche das Kloster und der Verein «Freunde der Insel Ufenau» durch Spenden finanzieren wollen.

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