‹Nose to tail› im Sarnertal

Holzbauer Küng glaubt an naturnahes Bauen. Seiler Linhart Architekten bringen seine Systeme in raffinierte Form. Kann das ein Vorbild für den grossen Markt sein?

Fotos: Rasmus Norlander
«Wir müssen zurück zu den Wurzeln, zur Einfachheit, zur Natur.» Stephan Küng ist Holzbauer in zweiter Generation und hat eine klare Haltung: «Ameisen bauen aus einem einzigen Material einen Bau, der das ganze Jahr warm ist. Sind sie fort, bleibt schon bald keine Spur mehr übrig. Das muss auch unser Ziel sein.» Küngs neuer Firmensitz in Alpnach ist Statement und Leistungsschau. Filigrane Lauben umhüllen den viergeschossigen Bau. Der Takt der Zugstangen gliedert die Fassaden. Das Hängewerk aus Eichenholz ist gesteckt und verdübelt, bloss die Bohlen sind aufgeschraubt. Die zwanzig Projektleiter, die in ihren Einzelbüros zeichnen und telefonieren, können mit Blick auf den Pilatus und das Stanserhorn Luft schnappen. Vor allem aber dienen die hölzernen Kränze als Wetter- und Sonnenschutz, der je nach Himmelsrichtung schmaler oder breiter ist und von oben nach unten abnimmt. Storen braucht das Haus nicht. ###Media_2### Frei von Zusatzstoffen Hinter den Lauben liegen armdicke Vollholzwände aus ver...

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