Philip Johnson, Ludwig Mies van der Rohe und die junge Phyllis Lambert. Dahinter ihr Gemeinschaftswerk: das Seagram Building. 1955 Fotos: United Press International

«NO NO NO NO NO»

Den Goldenen Löwen der Architekturbiennale in Venedig erhält die 87jährige Phyllis Lambert für ihr Lebenswerk. Die Kanadierin ermöglichte das Seagram Building und gründete das Canadian Centre for Architecture.

«NO NO NO NO NO» – diese fünf Worte sind eines der schönsten Bonmots der Architekturgeschichte. Sie stehen im Brief, den eine 27jährige Kunststudentin vor genau sechzig Jahren ihrem Papa nach New York schrieb. Der schickte sich gerade an, für sein Unternehmen einen repräsentativen Wolkenkratzer zu bauen. Als verantwortungsvollem Bauherren, so die Tochter, erwarte man von ihm einen Bau, der das Beste der Gesellschaft und deren Hoffnungen widerspiegle. Nix Neo! Die Firma hiess Seagram, die Tochter später Phyllis Lambert, der Architekt, den sie zusammen mit Philip Johnson auswählte, hiess Ludwig Mies van der Rohe. Das Hochhaus, vier Jahre nach dem Brief an Papa eingeweiht, ist für viele der Inbegriff der Modernen Architektur.Phyllis Lambert studierte bald bei Mies in Chicago Architektur, und spendete später ihrer Heimatstadt Montreal das Canadian Center for Architecture. Heute gab die Leitung der Architekturbiennale Venedig bekannt, dass sie den Goldenen Löwen für ein Lebenswerk an Phyllis Lambert...
«NO NO NO NO NO»

Den Goldenen Löwen der Architekturbiennale in Venedig erhält die 87jährige Phyllis Lambert für ihr Lebenswerk. Die Kanadierin ermöglichte das Seagram Building und gründete das Canadian Centre for Architecture.

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