Eine Ikone seit seiner Fertigstellung 1975: Werner Gantenbeins Modissa-Haus (Foto: Werner Huber, 1981).

Modissa – Ikone verliert Inhalt

Im Sommer schliesst das Modehaus Modissa an der Zürcher Bahnhofstrasse seine Türen. Eine Architekturikone verliert ihren angestammten Inhalt. Das Haus war in Rekordzeit vom Sündenfall zum Baudenkmal geworden.

Keine Sorge: Wenn Ende Juli die Modissa an der Zürcher Bahnhofstrasse ihre Türen schliesst, müssen die Zürcherinnen nicht nackt durch die Stadt laufen. Kleiderläden gibt es genug. Und auch um das prägnante Gebäude an der Ecke zur Uraniastrasse muss man sich keine allzu grossen Sorgen machen: Es steht unter Denkmalschutz. ###Media_2### Trotzdem ist es schade, dass das Haus seine angestammte Nutzung verliert – Form und Inhalt stimmen fortan nicht mehr überein. Dasselbe Schicksal erfuhren in den letzten Jahren weitere markante Bahnhofstrassen-Häuser. Das prominenteste Beispiel ist das Warenhaus Manor, das Anfang 2020 dicht machen musste. Nun wird der Gebäudekomplex, dessen erste Bauetappe Warenhauspionier Julius Brann 1912 errichtet hatte, zu einem gewöhnlichen Geschäftshaus umgebaut. Hinter der charakteristischen Warenhausfassade werden Büros sein. Aber auch im Bally-Haus von 1968 werden längst keine Schuhe mehr verkauft. Die fünf Kugeln, die einst die objekthaften Buchstaben des Firmennamens...
Modissa – Ikone verliert Inhalt

Im Sommer schliesst das Modehaus Modissa an der Zürcher Bahnhofstrasse seine Türen. Eine Architekturikone verliert ihren angestammten Inhalt. Das Haus war in Rekordzeit vom Sündenfall zum Baudenkmal geworden.

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