Andres Herzog gibt im November das Buch «Klima bauen» heraus.

Mit Nachdruck zu Netto-Null

Ein Klimazertifikat für Gebäude ist fällig – damit die Bauwirtschaft endlich in Richtung Netto-Null umsteuert und das Thema sicht- und überprüfbar wird.

Die Baubranche muss in der ganzen Breite umdenken, damit Netto-Null gelingt. Ein probates Mittel, um die Verbreitung zu fördern, sind Nachhaltigkeitslabel. Minergie hat einer ganzen Generation von Haus- und Hüslibesitzerinnen klargemacht, wie wichtig es ist, die Betriebsenergie zu senken – nun muss auf die Energiewende die Emissionswende folgen. Und die gilt vor allem für die Erstellung von Gebäuden, da hier mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen anfällt. Doch ausgerechnet für dieses Kernthema des ökologischen Bauens gibt es kein Label, das wirklich greift. Die bekannten Zertifikate fokussieren – wie die Gesetzgebung auch – auf den Betrieb und gewichten die Treibhausgase zu wenig oder gar nicht. Zudem kann man die mittelmässige Emissionsbilanz durch andere Faktoren ausgleichen. Mittlerweile gibt es für alle möglichen Dinge einen ‹Klimaneutral›-Stempel, sei es der Buchdruck oder das Flugticket, wenn auch mit Kompensation. Auch das Bauen erfordert ein Klimalabel, das ausschliesslich auf di...
Mit Nachdruck zu Netto-Null

Ein Klimazertifikat für Gebäude ist fällig – damit die Bauwirtschaft endlich in Richtung Netto-Null umsteuert und das Thema sicht- und überprüfbar wird.

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