In Lavin gibt es einen Schwalbenweg. Naturkundlich, architektonisch und historisch interessant. Fotos: Heinz I. Rüesch

Mit den Schwalben durch Lavin

In Lavin gibt es einen Schwalbenweg. Naturkundlich, architektonisch und historisch interessant.

Die Schwalbe ist das Nationaltier der Engadiner, sogar mehrere Lieder haben sie ihr gewidmet. Denn Schwalbe meint nicht nur den Vogel, sondern auch die vielen Engadiner, die in den vergangenen Jahrhunderten aus wirtschaftlichen Gründen auswandern mussten. Geplagt vom Heimweh kehrten sie während des Sommers jeweils in ihre Heimat zurück, um im Herbst wieder fort zu ziehen – wie die Vögel.
Nun erhellen sieben Tafeln in Lavin das Leben der Vögel und stellen dies jeweils dem Leben einer menschlichen Schwalbe, eines Randulin, gegenüber und geben so auch Einblick in die Geschichte des Dorfes – im Deutsch und Vallader, Die Einstiegstafel befindet sich beim «Volg» an der Hauptstrasse, zu den übrigen führen die farbigen Vögel auf dem Boden. Wer nicht alle findet, muss sich nicht grämen, die Tafeln sind so ausgelegt, dass sie auch einzeln funktionieren und informativ sind. Konzept und Text besorgte Jürg Wirth, die Gestaltung Maeva Arnold, mitgeholfen hat die Vogelwarte Sempach.

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