Miroslav Šik, Kurator des Schweizer Beitrags für die Architekturbiennale 2012 in Venedig

Mischen possible!

Ein Kommentar von Axel Simon zum Konzept von Miroslav Šik für den Schweizer Beitrag an der Architekturbiennale 2012 in Venedig.

«Ich bin schon fast wieder für Stararchitektur», raunt mir mein Kollege und Nachbar an der Pressekonferenz zu. Es sei doch penetrant, wie nun überall das Zurückhaltende, das Auf-den-Ort-Bezogene hochgehalten werde. Nun ja, raune ich zurück, ich kann mich an keine Biennale erinnern, an der nicht die Stars und ihre Würfe Thema gewesen wären.Im schön getäferten Saal der Pro Helvetia wird Miroslav Šik, «Vordenker der Analogen Architektur», vorgestellt und übernimmt das Wort. Die ersten: «Aldo Rossi». Es muss etwas Erhebendes haben, dass der 59jährige Zürcher Architekt nun in Venedig den Schweizer Biennale-Auftritt bestreiten darf, an der einstigen Wirkungsstätte seines Lehrmeisters. «Mischen», «einflechten», «verheiraten» – mit diesen Worten beschreibt er seine Haltung. Und liefert sie gleich in persona: Sein professoraler Auftritt mischt sich mit der zupackenden Art, der schwarze Anzug verheiratet sich mit den mittlerweile doch recht langen Haaren und der Swatch am Handgelenk.Ensemble ...
Mischen possible!

Ein Kommentar von Axel Simon zum Konzept von Miroslav Šik für den Schweizer Beitrag an der Architekturbiennale 2012 in Venedig.

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