Das BMW Guggenheim Lab reist um die Welt. Zurzeit ist es in Berlin stationiert. Fotos: © 2012 Solomon R. Guggenheim Foundation/ Christian Richters

Leicht um die Welt

Heute wurde das BMW Guggenheim Lab in Berlin eröffnet. Das mobile Forschungslabor für Stadtfragen bereist Metropolen rund um den Globus. Die Konstruktion aus Karbon stammt aus der Schweiz.

Das BMW Guggenheim Lab ist ein mobiles Forschungslabor für Stadtfragen. Es reist während sechs Jahren in neuen Metropolen rund um den Globus. Nach dem Start in New York letztes Jahr macht das Labor diesen Sommer Halt in Berlin. Heute wurde der Pavillon im Pfefferberg-Komplex eröffnet. An über hundert Veranstaltungen bis Ende Juli können die Berliner über die Gestaltung ihrer Stadt lernen, diskutieren und nachdenken. Der Entwurf stammt vom Tokioter Architekturbüro Atelier Bow-Wow. Ein Fachwerk aus Karbon trägt die 30 Meter lange Struktur. Der Pavillon macht nur in Grossstädten Halt. Gebaut, transportiert und montiert wird er aber von einer Firma, die in einem Land ohne Metropolen gross wurde. Die Konstruktion stammt vom Schweizer Messebauer Nüssli aus Hüttwilen. Zum ersten Mal verwendet das Unternehmen Karbon für einen temporären Bau. Der Werkstoff, der aus der Luft- und Raumfahrt bekannt ist, macht den Pavillon stabil, leicht und flexibel. So lässt er sich bequem um den Globus schiffen: Von der deutschen Hauptstadt aus wird das Labor einen Kontinent weiter nach Mumbai reisen.

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