Bau 1 steht, Bau 2 ist im Bau, davor der klein erscheinende Bau 52 von Roland Rohn. Fotos: Sarah Barth, Architektur Dialoge Basel

Lasst die Roche-Häuser stehen!

Ein dritter Turm von HdeM? Oder Baudenkmäler von Otto R. Salvisberg und Roland Rohn? Endlich wird in Basel darüber diskutiert, was am Kleinbasler Rheinufer in die Höhe wächst. Und die Kritik türmt sich zurecht.

Als Otto Rudolf Salvisberg 1940 plötzlich starb, führte Roland Rohn dessen Büro weiter. Er übernahm dessen Aufträge und Bauherren und heiratete sogar dessen Witwe. Folgerichtig liegen Salvisberg und Rohn heute im gleichen Grab auf dem Friedhof Fluntern in Zürich. Diese innige Verbundenheit erklärt den Bau 27 der Firma Hoffmann-La Roche. Salvisberg hatte ihn 1937 ans Kleinbasler Rheinufer gebaut, mit Beton-Pilzstützen à la Maillard und internationaler Strahlkraft. Zwanzig Jahre später erweiterte Rohn das Verwaltungsgebäude um vier Achsen, weitere zehn Jahre später stockte er ein Geschoss auf – beides mit exakt der gleichen Fassade. Spurloses Weiterbauen. Symbiotischer als Salvisberg und Rohn sind wohl nur noch Jacques Herzog und Pierre de Meuron, die heutigen ‹Werksarchitekten› von Roche. Spurlos kann man ihr Weiterbauen am Areal allerdings nicht nennen, von dem sie wenige hundert Meter entfernt aufgewachsen sind. Wir erinnern uns: Vor 13 Jahren präsentierte Roche die Pläne des 178 Meter h...
Lasst die Roche-Häuser stehen!

Ein dritter Turm von HdeM? Oder Baudenkmäler von Otto R. Salvisberg und Roland Rohn? Endlich wird in Basel darüber diskutiert, was am Kleinbasler Rheinufer in die Höhe wächst. Und die Kritik türmt sich zurecht.

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