Le vignoble en Lavaux, Cully

Kulturerbe für alle

«Ohne Grenzen» soll der 25. Europäische Tag des Denkmals sein. Rund tausend Veranstaltungen laden im September dazu ein, hinter die Kulissen historisch bedeutsamer Bauten zu blicken.

In 50 Ländern verschaffen die Europäischen Tage des Denkmals einer breiten Bevölkerung Zutritt zu denkmalpflegerisch wertvollen Bauwerken. Gerade in der Schweiz, die von starken regionalen Unterschieden und Eigenheiten in Landschaften und Baustilen geprägt ist, zeigen sie auf, wie fluide der Begriff des Kulturerbes ist. Fast jeder versteht darunter etwas anderes. Was nun dieses Kulturerbe der Gesellschaft bringt und was es uns wert ist, soll während der Europäischen Tage des Denkmals verhandelt werden. Hierzu zeigen im September an über 350 Orten in der ganzen Schweiz Denkmalpflegerinnen, Archäologen oder Restauratorinnen ihren Beitrag zur Erhaltung dieser Bauwerke. Gemäss dem diesjährigen Motto «Ohne Grenzen» fordern die Regionen ihre Nachbarn aus dem In- und Ausland an rund Tausend Veranstaltungen dazu auf, nicht nur geografische, sondern auch kulturelle und soziale Grenzen zu überschreiten. Die Vielfalt der Veranstaltungen erstreckt sich von Konzerten in Kraftwerken über Jodelkurse bis hin zu Führungen im Genfer Flughafen oder einer Luzerner Betonkirche. Zu ihrem Jubiläum im Europäischen Kulturerbejahr finden die Denkmaltage erstmals nicht wie gewohnt an einem, sondern an vier Wochenenden vom 1. bis am 23. September 2018 statt. Interessierte können sich hier für die Lancierung am 23. September in Freiburg anmelden.

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