Kulturbauten für Zürich

Zürichs Kultur ist hart geprüft. Seit dem Schiffbau ist kein grösseres Kulturhaus mehr entstanden, wenn wir von den Schulbauten absehen. Weder ein Kongresshaus noch das Station Hardturm scheinen möglich. Thomas Held erklärt in der Ringvorlesung «Utopien für Zürich» der Volkshochschule Zürich am 28. Januar warum und wie anders.

Zürichs Kultur ist hart geprüft. Seit dem Schiffbau ist kein grösseres Kulturhaus mehr entstanden, wenn wir von den Schulbauten absehen. Weder ein Kongresshaus noch das Station Hardturm scheinen möglich. Thomas Held erklärt in der Ringvorlesung «Utopien für Zürich» der Volkshochschule Zürich am 28. Januar warum und wie anders. Die Diskussion um solche Projekte sei geprägt von Vorschlägen, bei denen nicht mandatierte Planer ohne gesicherten Investor für fremde Grundstücke phantasievolle Ideen produzieren. Gerade für «utopische» Projekte gebe es aber harte Voraussetzungen: eine historische Notwendigkeit, eine Finanzierung ohne Tricks, eine Public-Private-Partnership und eine starke Aura der Ausführenden. Held weiss, wovon er spricht, denn ohne ihn hätte Luzern kein KKL.

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