«Künstliche Intelligenz ist ein blindes Werkzeug»

Architekten sollten auf künstliche Intelligenz (KI) setzen, ist der Datenforscher Stanislas Chaillou überzeugt. Der Entwurf werde damit vielfältiger und schneller.

Fotos: Prisca Martaguet

Architekten sollten auf künstliche Intelligenz (KI) setzen, ist der Datenforscher Stanislas Chaillou überzeugt. Der Entwurf werde damit vielfältiger und schneller.

1967 begann die Architectural Machine Group am MIT zu untersuchen, wie Maschinen den kreativen Prozess unterstützen können. Ein halbes Jahrhundert später sehen viele Architekten den Computer immer noch als Hürde für die Kreativität. Warum? Stanislas Chaillou: Der Computer fühlt sich an wie ein Hindernis für den kreativen Geist, weil die Software oft vordefiniert ist und die Architekten dazu zwingt, ihre Denkweise der Maschine anzupassen. Beim parametrischen Entwurf, bei dem Architektinnen Regeln programmieren, um den Entwurfsprozess zu unterstützen, lautete die Prämisse: Wenn dich die Software frustriert, arbeite direkt mit der darunter liegenden Mechanik: dem Code. Architekten erlangten die Kontrolle zurück, indem sie in der Logik des Computers dachten. Dabei haben wir jedoch übersehen, dass nicht alles explizit deklariert oder codiert werden kann. Wie verändert die künstliche Intelligenz (KI) diesen Widerspruch? KI und maschinelles Lernen drehen die Logik um: Statt dass die Architektin eine F...

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