Seit 1864 hat die durchschnittliche Temperatur in der Schweiz um zwei Grad zugenommen: Rot ist heisser, blau ist kühler als die Periode von 1961-1990.

Kühlen statt heizen

Ein Lehrgang von Eco-Bau führte eindrücklich vor Augen, wie die Klimaerwärmung das Bauen verändern wird. Kühlen wird künftig mehr Energie verbrauchen als heizen. Und Städte müssen schwitzen lernen.

Die Klimaerwärmung fordert Menschenleben. Bis zu tausend Personen sterben in der Schweiz jährlich an den Folgen der Hitzesommer, wie sie in den letzten Jahren immer häufiger auftraten. Roland Hohmann vom BAFU redete Klartext am Lehrgang «Klimakompatibles Bauen», den der Verein Eco-Bau letzten Freitag in Zürich organisiert hatte. Jede Folie, die er zeigte, jede Statistik, die er präsentierte, macht klar: Die Klimaerwärmung ist längst da. Zwei Grad hat die Temperatur in der Schweiz im Durchschnitt zugenommen verglichen mit 1864. Und sie wird bis 2100 um weitere drei bis fünf Grad steigen. Die Städte sind davon am meisten betroffen, weil sich die Hitze dort besonders staut: Im Schnitt sind die Zentren um ein bis drei Grad wärmer als das grüne Umland, was vor allem in der Nacht spürbar ist. Mit dem Ratgeber «Hitze in Städten» gibt das BAFU Planern sechs Mittel dagegen in die Hand. Der Städtebau sollte kühlende Winde begünstigen. Grünräume, Bäume, Beschattung und Wasserflächen helfen, die T...
Kühlen statt heizen

Ein Lehrgang von Eco-Bau führte eindrücklich vor Augen, wie die Klimaerwärmung das Bauen verändern wird. Kühlen wird künftig mehr Energie verbrauchen als heizen. Und Städte müssen schwitzen lernen.

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