Stücheli Architekten entwickelten in einer Skizzenqualifikation flexible Grundrisse fürs «KraftWerk3». Fotos: Katrin Simonett

«Kraftwerk3» gestoppt – doch der Streich folgt sogleich

Die Baugenossenschaft «Kraftwerk1» stoppt ihr Projekt Nummer drei. Zu hohe Risiken.

Die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk hat ihr Projekt «Kraftwerk3» gestoppt. Auf dem Zürcher Escher-Wyss-Areal hätte sie auf einem Teilgebiet eine neue Wohnsiedlung bauen wollen. Die Genossenschaft teilt heute mit, dass die Risiken zu hoch gewesen seien. Die Kaufverhandlungen wurden gestoppt. «komplexe technische und planerische Probleme und hohe Dichtevorgaben sowie beträchtliche Lärmimmissionen beeinträchtigen die Wohnlage. Zudem erwiesen sich in der letzten Phase der Verkaufsverhandlungen die mit dem von der Verkäuferseite geplanten Kulturpark verbundenen Vorgaben als zu einschränkend und letztlich auch als zu riskant», schreibt die Genossenschaft in Ihrer Mitteilung. In dem Fall zu teuer? Nein, sagt Projektleiterin Claudia Thesen. Am Grundstückspreis habe es nicht gelegen, der stand seit Beginn der Planungen fest. Es seien zu viele Risiken zusammengekommen wie Altlasten oder Bedingungen des Verkäufers. Die Genossenschaft hatte eine Skizzenqualifikation durchgeführt, die Stücheli Architekten gewonnen hatten. Das Projekt ist noch in der Phase der strategischen Planung, das Vorprojekt ist noch nicht begonnen. Die Genossenschaft ist interessiert das Projekt weiterzugeben. Die Eröffnung von «KraftWerk2» in Zürich-Höngg von Adrian Streich ist im Herbst 2011 geplant, am «KraftWerk4» auf dem Zwicky-Areal in Dübendorf wird auch weiter geplant.

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