Kommentar zum Roche-Turm: Keine Diskussion

«Nahezu unsichtbar machen» wollten Herzog&deMeuron und Roche das Hochhaus, schreibt die «Basler Zeitung». Ein 180 Meter-Turm, unsichtbar? Diese groteske Aussage in der «BaZ» markiert den Tiefpunkt einer nicht stattfindenden Diskussion. Man kann in Basel nicht kritisch über diesen Turm diskutieren.

«Nahezu unsichtbar machen» wollten Herzog&deMeuron und Roche das Hochhaus, schreibt die Basler Zeitung.  Ein 180 Meter-Turm, unsichtbar? Diese groteske Aussage in der BaZ markiert den Tiefpunkt einer nicht stattfindenden Diskussion. Man kann in Basel nicht kritisch über diesen Turm diskutieren. Oder überlässt es der SVP. Herzog & deMeuron haben den Entwurf, den Bildern nach zu urteilen, weiterentwickelt, verfeinert - wie es zu jedem guten Projekt gehört. Aber es ist und bleibt ein Massstabssprung, dessen Wirkung auf die Stadt kaum absehbar ist. Roche und Herzog&deMeuron scheinen das zu wissen. Denn das zeigen die neuen Bilder indirekt, indem nur etwas daran auffallend anders ist: Der Weichzeichner-Filter. Neblig und verklärt, ja beinahe transparent zeigen die Visualisierungen das Haus. Richtig wäre darum dieser Satz in der BaZ: Die Bilder wollen das Hochhaus unsichtbar machen. Roche und HdeM beherrschen die Kommunikation der Bilder. Erstaunlich, nein befremdend, ja bedauerlich, dass e...
Kommentar zum Roche-Turm: Keine Diskussion

«Nahezu unsichtbar machen» wollten Herzog&deMeuron und Roche das Hochhaus, schreibt die «Basler Zeitung». Ein 180 Meter-Turm, unsichtbar? Diese groteske Aussage in der «BaZ» markiert den Tiefpunkt einer nicht stattfindenden Diskussion. Man kann in Basel nicht kritisch über diesen Turm diskutieren.

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