Das Toni-Areal in Zürich West packt alles in ein Haus. Fotos: Markus Frietsch

Koloss und Quartier (1/2)

Neue Adressen für Design und Kunst: Das Toni-Areal in Zürich holt die Stadt ins Haus, der Campus Dreispitz in Basel liegt verteilt um einen Platz. Beobachtungen und Hintergründe.

Das Toni-Areal ist ein Koloss. 75 Meter hoch türmt sich sein Hochhaus auf, 90 Meter breit und 170 Meter lang erstreckt sich der Bau und besetzt die ganze Parzelle. Ein einziges Volumen schluckt fast eine halbe Million Kubikmeter. Den Rahmen dafür gab der Bestand vor: EM2N Architekten verwandelten eine ehemalige Joghurtfabrik in einen Campus. Mit dieser Masse ist der Supertanker im Meer der grossen Blöcke in Zürich West keine Ausnahme, und doch ist er allein auf hoher See. Strassen, Tram und Bahnviadukt schnüren das Areal allseitig ein. In der Nachbarschaft stehen Industriebauten, Bürohäuser und Wohnkomplexe, aber keine öffentlichen oder kulturellen Anziehungspunkte. Das Toni-Areal soll zu einem Brennpunkt werden im zunehmend faden Zürich West. Auch darum ist der grosse Block die richtige Form: Der autarke Koloss konzentriert sich auf eine Parzelle und schafft so dank der schieren Grösse einen markanten Ort in der Stadt.Der Campus der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) auf dem Dreispitz in Ba...
Koloss und Quartier (1/2)

Neue Adressen für Design und Kunst: Das Toni-Areal in Zürich holt die Stadt ins Haus, der Campus Dreispitz in Basel liegt verteilt um einen Platz. Beobachtungen und Hintergründe.

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