Keine Technik. Nirgends?

Einst musste Dietmar Eberle noch beweisen, dass sein Haus in Vorarlberg fast ohne Technik funktionieren kann. Nun beginnt das System ‹2226› abzuheben. Ein Besuch bei zwei neuen Häusern und einem Projekt.

Einst musste Dietmar Eberle noch beweisen, dass sein Haus in Vorarlberg fast ohne Technik funktionieren kann. Nun beginnt das System ‹2226› abzuheben. Ein Besuch bei zwei neuen Häusern und einem Projekt.

Wir erinnern uns: lichte Räume, 3,3 Meter hoch. Fensterflügel aus Eichenholz, die sich von Zauberhand öffnen. Wärme, nicht von einer Heizung, sondern von der Sonne draussen und den Menschen drinnen, von Computern und Beleuchtung. Wärme, die man im Winter nicht ständig weglüftet, sondern in die Oberflächen der Räume kriechen lässt. 76 Zentimeter dicke Ziegelmauern, die träge auf Temperaturschwankungen reagieren. Hohe, schlanke Fenster, die das Tageslicht tief in den Raum fallen lassen. Das ist das Haus ‹2226›, mit dem der österreichische Architekt und mittlerweile emeritierte ETH-Professor Dietmar Eberle vor sechs Jahren Furore machte. Seitdem steht der weiss strahlende Würfel in der Ebene von Lustenau, nahe der Schweizer Grenze, 24 Meter hoch, tief und breit. Er dient dem Architekturbüro Baumschlager Eberle als Arbeitsort und wurde von der Architektenschaft als «Haus ohne Technik» gefeiert, als gebaute Hoffnung auf eine nachhaltige Zukunft ohne «Isolationshaft» und «Zwangslüftung». D...

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