Dicht und funktional, feingliedrig und freundlich: Das Felix Platter-Spital ist ein Anschauungsbeispiel der Nachkriegsmoderne – und wurde trotzdem nicht unter Schutz gestellt. (Foto: Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt)

Kampf um das Felix Platter-Spital

Die Fachwelt ist sich einig über den Denkmalstatus des Basler Spitalbaus von Rickenbacher und Baumann. Trotzdem hat die Basler Regierung die Unterschutzstellung verweigert und das Areal für genossenschaftlichen Wohnungsbau bestimmt.

Durch ihre Bauten leisten Architekten bestenfalls einen Beitrag zu qualitätvoller Baukultur. Für viele ist dies Grund genug, sich nicht über das eigene Schaffen hinaus zu engagieren. Es gab Zeiten, da waren offene Briefe und so ungefrage wie unbezahlte Projektvorschläge oder städtebauliche Studien häufiger als heute. Die hohe Bautätigkeit mag damit zu tun haben. Umso erfreulicher sind daher Fälle wie jener um die Luzerner Zentralbibliothek von Otto Dreyer, wo der BSA zum Wettbewerbsboykott aufgerufen hatte (Hochparterre berichtete).Ähnliches spielt sich seit diesem Frühjahr in Basel ab: Obwohl die Sektion des Heimatschutzes, der Denkmalrat und namhafte Architekten sich für den Erhalt des Felix Platter-Spitals ausgesprochen hatten, lehnte die Basler Regierung den Antrag zur Unterschutzstellung ab. In einer Medienmitteilung spricht der BSA Basel nun Klartext: Der von den Architekten Fritz Rickenbacher und Walter Baumann gemeinsam mit Ingenieur A. Eglin errichtete Zeilenbau sei «ein anschauliches Bei...
Kampf um das Felix Platter-Spital

Die Fachwelt ist sich einig über den Denkmalstatus des Basler Spitalbaus von Rickenbacher und Baumann. Trotzdem hat die Basler Regierung die Unterschutzstellung verweigert und das Areal für genossenschaftlichen Wohnungsbau bestimmt.

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