Nach der Debatte: der Rheingoldsaal in Düsseldorf, 1926 von Wilhelm Kreis gebaut. Fotos: Thomas Mayer

Innovation ist böse!

Das Deutsche Institut 
für Stadtbaukunst 
tagte. Traditionalisten und Modernisten sind unversöhnlich zerstritten.

Das halbe Dutzend Fahnen lässt Staatstragendes erwarten. Sie wehen vor der geschwungenen Backsteinfassade der Düsseldorfer Rheinterrasse, von Wilhelm Kreis in den Zwanzigerjahren erbaut. Auf den Fahnen leuchten drei rote Spitzgiebel, das Logo des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, das hier die zweitägige «Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt» abhält. Die Veranstaltung ist so etwas wie die Generalversammlung der deutschen Architekturtraditionalisten. Ellenlang ist die Liste der konferierenden Herren, die, vom Architekten Christoph Mäckler und vom Architekturhistoriker Wolfgang Sonne eingeladen, unter der üppig schimmernden Kuppel des Rheingoldsaals Platz nehmen: das Who’s who der konservativen Architekten und Architekturlehrer, dazu einige deutsche Baupolitiker und die Creme der Architekturjournaille. Und wenige ausgewählte «Avantgardisten», denn mehr noch als bei den beiden vorausgegangenen Tagungen stehen hier «Streitgespräche» auf dem Programm. Mäckler zur Begrüssun...
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tagte. Traditionalisten und Modernisten sind unversöhnlich zerstritten.

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