Oft führen sie ein Schattendasein, an der Aufzugstagung standen sie im Mittelpunkt des Interesses: die Lifte – nicht nur jene im KKL.

Im Zeichen des Aufzugs

Am vergangenen Freitag hat im KKL in Luzern die Aufzugstagung 2013 stattgefunden. Auf Einladung des Verbandes Schweizerischer Aufzugsunternehmen (VSA) strömten vor allem Fachleute der Aufzugsbranche oder aus verwandten Bereichen ins Kultur- und Kongresszentrum.

Am vergangenen Freitag hat im KKL in Luzern die Aufzugstagung 2013 stattgefunden. Auf Einladung des Verbandes Schweizerischer Aufzugsunternehmen (VSA) strömten vor allem Fachleute – genauer gesagt: fast ausschliesslich Fachmänner – der Aufzugsbranche oder aus verwandten Bereichen ins Kultur- und Kongresszentrum.

Das vormittägliche Programm war stark technisch geprägt. Es ging in den Referaten um Normen und Verjährungsfristen, um die Nachhaltigkeit und um die Umsetzung der SNEL, der Sicherheitsnormen für bestehende Aufzüge. Auch am Nachmittag gab es ein eher technisches Referat zur Vernehmlassung der VKF-Brandschutzvorschriften aus Sicht der Aufzugsindustrie.

Doch den Auftakt machte ein futuristischer Beitrag zweier Studenten der Technischen Universität München: Auf dem Weg zum Space Elevator. Darin geht es um nichts Geringeres als um einen Lift, der uns irgendwann in fernerer Zukunft in den Weltraum bringen soll. "Technisch ist eigentlich alles machbar", sagen die Forscher. Das Hauptproblem ist das Seil, das von der Erde in den Himmel (also beispielsweise zu einem Satelliten) gespannt werden soll. An ihm würde dann die Liftkabine emporgleiten. Doch woraus soll das Seil – immerhin zwischen 17'000 und 36'000 Kilometer lang – gefertigt sein? Nanoröhrchen aus Kohlenstoff scheinen da zurzeit am vielversprechendsten zu sein.

Den Schlusspunkt machten zwei Referate, die die Ästhetik zum Thema hatten: Werner Huber (Hochparterre) machte einen "Tour d'horizon" durch 160 Jahre Liftgeschichte, Rico Lauper (Staufer & Hasler Architekten) stellte das Bundesverwaltungsgericht St. Gallen und seine Lifte vor.

Am Ende des Tages gab eine Führung durchs KKL die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Luzerner Wahrzeichens zu blicken.

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