Hubers Bildschirmreisen – #8: Gebaute Utopie am Sandstrand

Als Ferienort für die französische Mittelschicht entstand bei Montpellier La Grande Motte. Lange verfehmt, ist die von Jean Balladur geplante Stadt seit 2010 nationales Kulturerbe.

Fotos: Werner Huber (August 2009)
Die ‹Trente Glorieuses›, die dreissig glorreichen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, brachten der französischen Bevölkerung mehr Wohlstand, Freizeit und Ferien. Um diese nach klassischer Manier am Strand zu verbringen, gab es an der französischen Mittelmeerküste nur wenige Orte. Viele Touristen fuhren deshalb über die Grenze nach Spanien. Vor diesem Hintergrund initiierten General Charles de Gaulle, damals Président de la République, und sein Premierminister Georges Pompidou ein Entwicklungsprogramm für die Küste zwischen Montpellier und der spanischen Grenze. Damit sollte die bislang wirtschaftlich benachteiligte Region, die lediglich vom Weinbau mehr schlecht als recht lebte und weder Industrie noch Rohstoffe hatte, entwickelt werden. ###Media_2### ###Media_3### ‹Mission interministérielle d'aménagement touristique du littoral du Languedoc-Roussillon› hiess das Programm auf Amtsfranzösisch, bekannt wurde es als ‹Mission Racine›, benannt nach seinem Präsidenten, dem Staatsrat Pierre ...

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