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Hölzerne Höhenrekorde

Weltweit überbieten sich Hochhäuser aus Holz mit vertikalen Superlativen. Neue Brandschutznormen und der Ruf nach Nachhaltigkeit machen das Material in der Stadt wieder salonfähig.

Wer Hochhaus sagt, denkt an Manhattan. Oder Hongkong. Aber nicht an Holz. Doch eben damit planen Shop Architects ein zehngeschossiges Gebäude in New York, wo das Hochhaus dank Stahl und Beton einst gross geworden ist. Erst diese beiden hochfesten Baustoffe erlaubten ab Ende des 19. Jahrhunderts, die Grenzen des Backsteins zu sprengen. Nun läuft ihnen ein Material den Rang ab, mit dem schon die ersten Menschen ihre Hütten bauten. Die Geschichte kehrt sich um. Davon jedenfalls träumen Michael Green und Jim Taggart, zwei Architekten aus Vancouver. Im Buch «Hoch bauen mit Holz» erklären sie die konstruktiven Grundlagen und zeigen an Projekten aus Europa und Nordamerika, wie Holz abhebt. Aus der Schweiz sind zwei Extrembeispiele aus Zürich vertreten: Das Tamedia-Gebäude von Shigeru Ban, das seine reine Holzkonstruktion medienwirksam zur Schau stellt. Andererseits ein Gebäude der Baugenossenschaft Zurlinden, das hinter der Fassade aus Faserzement günstigen Wohnraum schafft. Beide Bauten zeugen vom W...

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