«Laubholz gilt als schwierig – schwierig für die Sortierung und für die Be- und Verarbeitung. Gerade das, was als schwierig gilt, bildet für kreative Geister eine Herausforderung und ist kein Grund, klein beizugeben» Fotos: Bundesamt für Umwelt

Herausragende Anwendungen von Laubholz gesucht

«Laubholz gilt als schwierig – schwierig für die Sortierung und für die Be- und Verarbeitung. Gerade das, was als schwierig gilt, bildet für kreative Geister eine Herausforderung und ist kein Grund, klein beizugeben». Das Bundesamt für Umwelt sucht herausragende Laubholz-Arbeiten in Architektur und im Produktdesign. Abgabedatum ist der kommende Montag 11. April 2011.

«Laubholz gilt als schwierig – schwierig für die Sortierung und für die Be- und Verarbeitung. Gerade das, was als schwierig gilt, bildet für kreative Geister eine Herausforderung und ist kein Grund, klein beizugeben». So heisst es in der Ausschreibung des «Wettbewerb Laubholz», ausgelobt vom Bundesamt für Umwelt. Gesucht sind herausragende Anwendungen von Laubholz als Baustoff und im Produktdesign.

«Der Holzvorrat im Schweizer Wald hat nur leicht zugenommen und nimmt im Mittelland sogar ab, besonders bei der Fichte», informiert das BAFU. «Aber in allen Regionen wächst zunehmend Laubholz nach. Hingegen überwiegt in der Holzindustrie der Einschnitt von Nadelholz mit 95 Prozent gegenüber dem Laubholz, das bloss 5 Prozent ausmacht. Angesichts dieser Entwicklung wird langfristig für die Nadelholzverarbeiter der Rohstoff knapp. Deshalb ist es wichtig, der Öffentlichkeit zu zeigen, was mit dem reichlich verfügbaren Laubholz aus unseren Wäldern im Bauwesen, bei Ausbauten und für Bauerneuerungen zu gestalten und zu produzieren ist: Langfristig, ökologisch vorteilhaft und zudem äusserst vielfältig bezüglich der einzelnen Holzarten».

Teilnehmen können Personen, Teams, Gruppen und Institutionen aus Architektur, Planung, Ingenieurwesen, Holzbau,Innenarchitektur, Industriedesign, Landschaftsarchitektur, Produktentwicklung, Forschung und Entwicklung. Die ausgezeichneten Arbeiten werden in den allgemeinen Medien und in Fachzeitschriften veröffentlicht. Für bis zu drei besonders herausragende und einfallsreiche Arbeiten kann die Jury Anerkennungsprämien bis zu je 5’000 Franken vergeben. Aber Obacht: Abgabedatum ist der kommende Montag 11. April 2011.

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