Neben dem Turm erscheinen die Häuser von Vals wie Miniaturen. Fotos: zVg

Hauptsache hoch

Remo Stoffel plant in den höchsten Höhen: Der grösste Turm Europas für die Reichsten der Welt. Doch die Rechnung mit den Superlativen wird für Vals nicht aufgehen. Ein Kommentar.

Das «liebe schöne Vals», wie Pius Truffer das Dorf nennt, soll sich verändern und zum «Little Dubai» der Berge werden. Der Mut, ja der unbedingte Wille von Remo Stoffel zum touristischen Höhenflug ist beeindruckend. Doch die megalomanischen Pläne, die er heute vorgestellt hat, überzeugen nicht. Ökonomisch steht das Projekt auf wackeligen Füssen. Vals hat neben der weltbekannten Therme ein kleines Skigebiet und ein hübsches Dorf zu bieten. Doch das dürfte den weitgereisten Superreichen nicht genügen. Sie sind sich Angebote gewöhnt, wie sie in St. Moritz, Gstaad oder bald in Andermatt zu finden sind. Stoffel hat zwar angeblich Geld wie Heu, doch auch er wird irgendwann schwarze Zahlen sehen wollen. Die Luxushotels in den Bergen aber kämpfen: Das Intercontinental in Davos zum Beispiel, auch bekannt als «Goldenes Ei», schliesst in der Zwischensaison seine Pforten. Städtebaulich ist das Projekt fragwürdig. Auf der Visualisierung verschwindet der Turm zwar fast in den Wolken. Doch in der Realit...
Hauptsache hoch

Remo Stoffel plant in den höchsten Höhen: Der grösste Turm Europas für die Reichsten der Welt. Doch die Rechnung mit den Superlativen wird für Vals nicht aufgehen. Ein Kommentar.

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