Mit einer weiten Auskragung empfängt der Neubau in Rorschach Würth-Kunden und Museumsbesucher. Fotos: Thies Wachter

Gigant im gläsernen Gewand

Wie ein schlafender Riese liegt das Würth-Haus von Gigon / Guyer Architekten in Rorschach am Bodensee.

Wie ein schlafender Riese liegt das Haus in Rorschach am Bodensee. 150 Meter streckt es sich zwischen Bahnhof und Ufer in die Länge. SBB und Stadt verkauften das Filetstück der Firma Würth, die sich da einen Büropalast baute. Der Entscheid warf hohe Wellen. Die Stadt verscherbele ihr bestes Grundstück, um den milliardenschweren Konzern anzulocken, monierten die Gegner. Die Befürworter argumentierten mit den 170 neuen Arbeitsplätzen, was die Mehrheit der Bevölkerung dann auch überzeugte. Das Haus ist vor allem Firmensitz, mit Büros im Kopfteil und Konferenzräumen im ausgedehnten Sockel. Doch der deutsche Unternehmer Reinhold Würth entschied nach dem Wettbewerb, der Bevölkerung etwas zurückzugeben. Der ‹ Schraubenkönig › richtete ein Museum ein, in dem er seine Kunstsammlung zeigt. Im Restaurant im ersten Obergeschoss geniesst jedermann den Blick über den See. Und Firmen können den luxuriös ausgestatteten Saal im Erdgeschoss, der fünfhundert Personen fasst, mieten. Gigon / Gu...
Gigant im gläsernen Gewand

Wie ein schlafender Riese liegt das Würth-Haus von Gigon / Guyer Architekten in Rorschach am Bodensee.

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