Das geplante Gewerbehaus soll am Stadtrand in Winterthur Wülflingen entstehen. Fotos: zVg

Genossenschaftliches Gewerbe

In Winterthur soll das Gewerbehaus Taggenberg entstehen. Nachdem die Stadt aufgab, treibt nun eine Genossenschaft das Projekt voran. Andere zukünftige Gewerbehäuser zeigt Hochparterres Themenheft.

Das Gewerbe kommt in der Stadt zunehmend unter Druck. Die Zukunft liegt deshalb in gemischt genutzten Gewerbehäusern, die Synergien schaffen und Boden sparen. (siehe Hochparterres Themenheft) Ein solches ist auch in Winterthur geplant. Bereits 2012 wollte die Stadt auf einem Grundstück beim Strassenverkehrsamt ein Gewerbehaus bauen, um Raum für Handwerker zu schaffen. Doch wegen mangelnden Interessens legte der Stadtrat das Vorhaben bald auf Eis. Der Möbeldesigner Stefan Irion aber kämpfte weiter für die Idee. Er organisierte mit anderen die Interessengemeinschaft Gewerbehaus Taggenberg und verhandelte mit der Stadt, um auf dem Gelände ein genossenschaftliches Gewerbehaus zu bauen. Im Januar hat diese nun entschieden, der Interessengemeinschaft das Land im Baurecht zur Verfügung zu stellen. Irion Architekten entwarfen ein Neubauprojekt. Erd- und erstes Obergeschoss sind für die handwerkliche Produktion vorgesehen. Darüber sind Ateliers und Büroräume geplant, die über drei markante Treppentürme erschlossen sind. Verkleidet ist das Haus mit sägerohen Brettern. Im März soll die Genossenschaft Gewerbehaus Taggenberg gegründet werden, Anfang 2016 ist der Baubeginn geplant.

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