Grundriss Obergeschosse.

Gemeinschaft oder Gehorsam?

Technischer Fortschritt trifft auf die Idealform des Kreises: Itten + Brechbühl setzten für das Studierendenwohnheim Vortex der Uni Lausanne Jean-Pierre Dürigs überzeugend einfaches Konzept um.

Neben dem brutalistischen Ensemble der Universität Lausanne wirkt das Studierendenwohnheim Vortex warm und einladend. Auf Beton verzichten wollte der Architekt Jean-Pierre Dürig aber nicht: Im Wettbewerb für das Gebäude, das im Januar bereits als olympisches Dorf für die Jugendspiele Lausanne diente, schlug er eine Betonrampe mit lediglich einem Prozent Steigung vor, die sich in einer Spirale mit 105 Metern Innendurchmesser gut acht Stockwerke hochwindet. Darauf sollten hölzerne Wohnboxen sitzen. Dürig sieht in seinem Entwurf eine dynamische Stadt, mit Wohneinheiten als Holzhäuschen an der Laubengang-Strasse. ###Media_2### Da die ausführenden Architekten von Itten + Brechbühl und die Totalunternehmung Losinger Marazzi nur 900 Tage hatten, um den Megabau zu erstellen, setzten sie auf BIM und Vorfertigung. Technischer Fortschritt trifft hier auf die alte Idealform des Kreises. Das überzeugend einfache Konzept musste allerdings leicht angepasst werden: Damit die Böden und Decken der Wohnbereiche eb...
Gemeinschaft oder Gehorsam?

Technischer Fortschritt trifft auf die Idealform des Kreises: Itten + Brechbühl setzten für das Studierendenwohnheim Vortex der Uni Lausanne Jean-Pierre Dürigs überzeugend einfaches Konzept um.

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