Sie wohnen als Paar in einer der grösseren Wohnungen Min+. Fotos: Peter Tillessen

Gemeinsam einsam

Ein privater Investor baut bei Zürich ein Single-Haus in Klosterform. Er hat erkannt, dass städtisches Wohnen Anonymität braucht. Und städtische Anonymität Gemeinschaft.

Der Glattpark in Opfikon ist eine Monokultur. In den meisten der 3½- und 4½-Zimmer-Wohnungen des neuen Stadtteils nahe Zürich Nord leben Singles oder Dinks (kinderlose Doppelverdiener) und machen die gebaute Dichte zur sozialen Dünne. Nun versucht ein Neubau, dem Single-Wohnen eine eigene Form zu geben. Eine Bauform, die dieser häufigsten Lebensform gerecht wird und dabei Urbanität schafft. Doch blickt man auf den Grundriss, reibt man sich die Augen. Ein Kloster? Vier Gebäudeflügel mit Wohnzellen rahmen einen Kreuzgang, in dem ein Gemeinschaftshaus steht, wie das spitzbedachte Oratorium in Le Corbusiers Kloster La Tourette. Das Haus im Glattpark baute Careal, die Immobilienschwester des Autohändlers Amag. Sie besass in der längst bebauten ersten Etappe des Glattparks eine freie Parzelle, auf der ursprünglich ein Parkhaus stehen sollte. Richard Hunziker, ehemaliger Pensimo-Chef und Careal-Verwaltungsratspräsident, fragte Martin Hofer von Wüest & Partner: Was tun? Hofers Antwort: Das, was dort ...
Gemeinsam einsam

Ein privater Investor baut bei Zürich ein Single-Haus in Klosterform. Er hat erkannt, dass städtisches Wohnen Anonymität braucht. Und städtische Anonymität Gemeinschaft.

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