Im Auftrag der kantonalen Denkmalpflege Baselland hat die Fachstelle Farbe und Stadt des ‹Haus der Farbe› in Zürich eine Farbkarte für die ländliche Baukultur im Kanton Baselland erarbeitet.

Farbkarte für ländliche Baukultur

Für die Denkmalpflege Baselland hat das ‹Haus der Farbe› eine Farbkarte für die ländliche Baukultur im Kanton Baselland erarbeitet.

Im Auftrag der kantonalen Denkmalpflege Baselland hat die Fachstelle Farbe und Stadt des ‹Haus der Farbe› in Zürich eine Farbkarte für die ländliche Baukultur im Kanton Baselland erarbeitet. «Der Wunsch nach einem Leitfaden für Farbentscheide basiert auf der Erfahrung, dass Gemeinden und Städte heute vor grossen Herausforderungen stehen, wenn es um die Renovation von Fassaden geht», schreiben die Autoren. Ein Grund dafür sei, dass sich angesichts der technologischen Entwicklung das Spektrum der Materialien und Farben für die Gestaltung von Fassaden laufend erweitere. Zudem sei die Kommunikation über Farbe seit jeher komplex, weil der persönliche Geschmack bei Farbfragen immer mitspielt und die gesetzlichen Grundlagen viel Spielraum lassen. «Damit Laien und Fachleute qualitative Argumente jenseits von individuellen Präferenzen finden, muss das Thema öffentlich diskutiert werden», heisst es weiter. Die Farbkarte für die Landgemeinden in Baselland soll die Bevölkerung für die lokale Farbkultur der Architektur sensibilisieren und gleichzeitig Fachleuten als Leitfaden bei Farbentscheiden dienen. Sie wurde deshalb als handliches Leporello konzipiert und in hoher Auflage gedruckt, mit dem Ziel breit gestreut werden zu können.

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