«Ohne Zumthor gäbe es diesen Ziegel nicht.» Fotos: Urs Oskar Keller

«Entwurfsdevise: Schalom»

Endlich hat Konstanz eine neue Synagoge. Auch ein Architekt aus der Schweiz war indirekt am Neubau beteiligt: Peter Zumthor hat die Ziegel für die Fassade mitentwickelt.

In der deutschen Bodenseemetropole Konstanz wurde am 10. November 2019 der Neubau der Synagoge und das dazugehörende Gemeindezentrum eingeweiht. Für die jüdische Gemeinde Konstanz ist dies – 81 Jahre nach der Zerstörung des alten Bethauses durch die Novemberpogrome der Nationalszialisten 1938 – ein Schritt, auf den die Mitglieder lange gewartet haben. Geplant haben den Bau die Architekten Fritz Wilhelm und Frank Hovenbitzer aus Lörrach. Und auch ein Architekt aus der Schweiz war indirekt am Neubau beteiligt. Peter Zumthor aus dem bündnerischen Haldenstein, hat gemeinsam mit der dänische Ziegelei ‹Petersen Tegl› die Ziegel für die Fassade entwickelt. «Ohne Zumthor gäbe es diesen Ziegel nicht» Die Architekten verkleideten die Fassade der Synagoge mit flachen, 53 cm langen ‹Kolumba-Ziegeln› in zwei unterschiedlichen Bränden. Zumthor hat sie zusammen mit der Ziegelei in Broager, im Süden von Jütland entwickelt. Drei bis vier Millionen dieser speziellen Ziegelsteine werden pro Jahr he...
«Entwurfsdevise: Schalom»

Endlich hat Konstanz eine neue Synagoge. Auch ein Architekt aus der Schweiz war indirekt am Neubau beteiligt: Peter Zumthor hat die Ziegel für die Fassade mitentwickelt.

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