Nichts bewegt sich: Die Baustelle der Elbphilharmonie im September 2011. Fotos: Holger.Ellgaard via Wikimedia

Elbphilharmonie: Ein Jahr Stillstand

Heute vor einem Jahr sind die Bauarbeiten an der Elbphilharmonie in Hamburg eingestellt worden. Die Beteiligten sind mit der Geduld am Ende. «Die Welt» rechnet innerhalb der nächsten zwei Monate mit «dem grossen Knall».

Heute vor einem Jahr sind die Bauarbeiten an der Elbphilharmonie in Hamburg eingestellt worden. «Eine Einigung zwischen der Stadt, dem Baukonzern Hochtief und den Architekten Herzog & de Meuron liegt Insidern zufolge nach wie vor in weiter Ferne», schreibt «Die Welt». Immer wieder war in den letzten zwölf Monaten von Durchbrüchen am Verhandlungstisch zu lesen. Doch Taten folgten den grossen Worten nie. «Nun aber, so scheint es, sind die Beteiligten mit ihrer Geduld am Ende – und alles wartete auf den grossen Knall», meint «Die Welt». Ende Jahr stehen zwei Termine für Budgetdebatten bevor. Laut der Zeitung ist es völlig ausgeschlossen, dass der Senat in diese beiden Sitzungen geht ohne konkrete Antwort auf die Elbphilharmonie-Frage. «Innerhalb der nächsten zwei Monaten muss also ein Ergebnis erzielt werden», so «Die Welt». Der Druck aus der Politik nimmt zu. Die Mäzene, die fast 70 Millionen Euro an das Projekt beigesteuert haben, sind ebenfalls verärgert, dass es nicht weitergeht. Und auch der Bürgermeister Olaf Scholz hat offenbar genug. Er habe sich eine «persönliche Deadline» gesetzt, weiss «Die Welt». Sie folgert darum: «Lange werden die Spielchen um Hamburgs neues Wahrzeichen nicht mehr dauern können.»

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