Zwischen einem Heukorb und einem Betonbaum schreitet der Landschaftsarchitekt Lorenz Eugster durchs Elefantenhaus in Zürich. Die Totholz-Eichengruppe unterteilt die Halle.
Fotos: Giuseppe Micciché
Einfach kompliziert
Mehr als zehn Millionen Franken über Budget, zwei Jahre Verzögerung: Der Elefantenpark des Zürcher Zoos war eine Tour de Force. Doch der Aufwand hat sich gelohnt.
Roderick Hönig 19.05.2014 14:00
Mehr als zehn Millionen Franken über Budget, zwei Jahre Verzögerung: Der Elefantenpark des Zürcher Zoos war eine Tour de Force. Doch der Aufwand hat sich gelohnt.Immer wieder wurde in Zürich der Ruf nach einem architektonischen Leuchtturmprojekt mit internationaler Ausstrahlung laut. Ohne grosses Aufsehen zu erregen, hat der Zoo Zürich nun einen solchen (privat finanzierten) Leuchtturm hingestellt – er ist allerdings flach und duckt sich in eine künstliche Lichtung am Waldrand des Zürichbergs. Der Weg bis zur Eröffnung des Elefantenparks mit dem Namen Kaeng Krachan war aber lang und steinig. Denn eine Anlage in dieser Form gab es noch nie. Der Bau ist ein Prototyp von der Bauaufgabe, von der Konzeption, aber auch von der Konstruktion her. Weder Bauherrschaft noch Planer konnten gross auf Erfahrungen anderer zurückgreifen, geschweige denn, sie ins Projekt einfliessen lassen.Die Tour de Force begann schon beim abfallenden Gelände nördlich der bestehenden Zooanlagen. Es war eine Herausforderung...
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Mehr als zehn Millionen Franken über Budget, zwei Jahre Verzögerung: Der Elefantenpark des Zürcher Zoos war eine Tour de Force. Doch der Aufwand hat sich gelohnt.
Roderick Hönig 19.05.2014 14:00