Kristiane Hartmann feiert mit der Bandella delle Millelire die Revue zu ihrem Urur, ihrem Ur- und ihrem Grossvater Nicolaus Hartmann.

Eine Architektenrevue

Köbi Gantenbeins Kapelle Bandella delle Millelire führte die «Die drei Hartmänner» auf, eine Revue zur Architektenfamilie Hartmann, die Graubündens Baukultur über 100 Jahre prägte. Den Text lesen Sie hier.

Im Rätischen Museum in Chur ist zur Zeit eine Ausstellung zur Architektenfamilie Hartmann zu sehen. Zur Schau führte Köbi Gantenbeins Kapelle Bandella delle Millelire «Die drei Hartmänner» auf, eine Revue zur Familie, die Graubündens Baukultur über 100 Jahre prägte. Alle drei Hartmänner hiessen Nicolaus, sie bauten Hotelpaläste, Kraftwerke, Kirchen, Eisenbahnstationen. Sie prägten den «Bündner Heimatstil», Sie waren Bauunternehmer und Baukünstler. Ihr Mitglied Kristiana widmete ihnen ein bilderreiches Buch und war Ehrengast an der Revue.Die drei Hartmänner – Eine Revue von Köbi Gantenbein mit der Musik der Kapelle Bandella delle MillelireAufgeführt am «Langen Samstag » am 14. November 2015 im Rätischen Museum Chur.Die Musik spielt: Odessa BulgarDies Lied heisst «Odessa Bulgar» und kommt aus dem untergegangenen Schmelztiegel der Kulturen in Odessa am Schwarzen Meer. Griechen, Türken, Russinnen, Kalmücken und Juden. Klezmer Musik. Sie fasst das Werk und Wesen der drei Hartmänner zusammen. Denn die Drei waren bodenständig und brachten dennoch Weltluft nach Graubünden – Baukunst. Formen aus der Fremde, die sie einbündnerten zu einem Bauwerk wachsend über 100 Jahre. Kunstsinn und Bodenständigkeit, Raffinesse und Heiterkeit, das Fremde und das Eigene in schönster Blüte. Nicolaus hiess jeder mit Namen. Und jeder war ein grosser Architekt. Nicolaus der Erste kam zur Welt als es Graubünden noch nicht gab und er starb 1882. Ein Prättigauer, der aber wie viele sein armes Tal verliess, es in Chur und später in Ilanz zu etwas Wenigem brachte und geachtet war als Schreiner und Baumeister. Sein Sohn Nicolaus der Zweite, auch genannt «der Ältere», kam 1838 zur Welt als der Graubünden sich aufspannte zwischen abgeschiedenen, armen Bauertälern, auskömmlichen Säumerachsen und der Erfindung des Fremdenverkehrs im Oberengadin. Er starb 1903 als St. Moritz seine...
Eine Architektenrevue

Köbi Gantenbeins Kapelle Bandella delle Millelire führte die «Die drei Hartmänner» auf, eine Revue zur Architektenfamilie Hartmann, die Graubündens Baukultur über 100 Jahre prägte. Den Text lesen Sie hier.

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