Volkswirtschaftsdirektor Robert Küng und Talsee-Direktor Bruno Scherer eröffnen das neue Firmenhaus.

Ein Haus für Talsee

Gestern wurde das neue Firmenhaus der Firma Talsee im Luzerner Seetal eingeweiht. Es ist ein «Flagshipstore» also ein Haus, das wie das Flagschiff die Armada übers Meer die Bademöbel und –ensembles von Talsee in die Märkte führen soll.

Bruno Scherer, Talsee-Direktor mit Schere, und Robert Küng, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Luzern, mit dem Band in der Hand, durchschneiden dieses und eröffnen so das neue Firmenhaus der Firma Talsee im Luzerner Seetal. Es ist ein «Flagshipstore» also ein Haus, das wie das Flagschiff die Armada übers Meer die Bademöbel und –ensembles von Talsee in die Märkte führen soll. Im Haus werden die Möbel geplant und verwaltet und vor allem ausgestellt. Neben dem Haus werden sie in der Fabrik hergestellt. Talsee im Seetal gehört zu 4B, schweizweit bekannt für Fenster. Die Firma ist entstanden aus 4 B –Bademöbeln als nun eigenständige Marke. Fürs neue Talseehaus haben sich die vier Brüder Bachmann und Bruno Scherer angestrengt. Nach einem Wettbewerb unter vieren gewannen die Architekten von Burkhard Meyer in Baden das Projekt. Sie bauten einen neoklassizistisch angehauchten Pavillon in die Industriezone von Hochdorf. Ein heiteres Haus mit viel Glas, bei dem das Aussen verspielt ins Innen wechselt. Innen werden im lichten, zwei Geschoss hohen Parterre die Bademöbel in einer Installation von Peter Wirz präsentiert. Dessen Firma Process ist auch fürs Möbeldesign von Talsee massgeblich. Im ersten Geschoss neben einer Galerie sind die Arbeitsplätze der Badeleute in usm-Möbeln in grosszügig geschnittenen Flächen eingerichtet. Ums Haus weht ein Säulengang und vor ihm ist ein Pärkli mit Teich. Im Nachbardorf hat der grosse Marcel Breuer 1968 (mit Beat Jordi, Bern) das Mutterhaus des Klosters Baldegg gebaut, ein heiterer Bau der Moderne – das Talsee-Haus führt dessen Kultiviert- und Schönheit fort in einer Gegend, die nicht gesegnet ist mit baukulturellen Schmuckstücken.

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