Visualisierung des Innenraums des Swiss E-Mobility Hub. Fotos: EBL / Berrel Berrel Kräutler Architekten

Dreidimensionaler Supercharger

In Salina Raurica / Pratteln plant die Genossenschaft Elektra Baselland (ELB) einen «Swiss E-Mobility Hub». Berrel Berrel Kräutler Architekten haben das «Innovationszentrum für Elektromobilität» entworfen.

In Salina Raurica / Pratteln, direkt an der A2, plant die Genossenschaft Elektra Baselland (ELB) einen «Swiss E-Mobility Hub». Das «Innovationszentrum für Elektromobilität» soll die grösste Elektroladestation in Europa werden, mit 280 Ladesäulen, davon 60 Supercharger. Das Haus, entworfen von Berrel Berrel Kräutler Architekten, soll auch Platz für Concept Stores führender Fahrzeughersteller, Forschung, Co-Working-Spaces, Dienstleistung und Gewerbe bieten. Das Gebäude soll 30 Meter hoch werden, eine Nutzfläche von rund 23‘000 Quadratmeter haben und 9 Geschosse sowie ein Untergeschoss für Technik und den Batteriespeicher umfassen. Dank einer Arealvernetzung soll es möglich sein, den Energiebedarf (wenn alle Supercharger in Betrieb sind, beträgt die Spitzenleistung rund 5.5 MW) zu 100 Prozent mit lokalen erneuerbaren Energien zu decken. Geplant ist dafür ein Zusammenschluss der Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und an der Fassade des Swiss E-Mobility Hubs, eine Stromturbine im EBL Holzheizkraftwerk, ein Solarfaltdach über den Becken der Kläranlage Pratteln und eine grosse Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Coop Produktionscenters. Ergänzend soll das Wasserkraftwerk August am Rhein miteinbezogen werden und – um die grossen Leistungsspitzen zu bewältigen – ein grosser Batteriespeicher mit Second-Life-Batterien im Untergeschoss realisiert. Mit den Bauarbeiten des 50 bis 70 Millionen Franken teuren Baus will die ELB Mitte 2021 beginnen.

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