Psychiatrische Klinik im belgischen Melle vom Büro de Vylder Vinck Taillieu. (Foto:Filip Dujardin)

Drei ETH-Professoren für Mies-Award nominiert

Die Jury des Mies van der Rohe Awards hat aus 383 Nominierten fünf Finalisten ausgewählt. Dazu gehören Bauten von Arno Brandlhuber, Jan de Vylder und Anne Lacaton, die alle seit 2017 an der ETH Zürich lehren.

Nominiert hat die Jury eine Villa im belgischen Melle, die das Büro de Vylder Vinck Taillieu in eine psychiatrische Klinik umgebaut hat. Über das Büro hat Hochparterre 2017 in einem Porträt berichtet. Auf der Liste der Finalisten steht das Terrassenhaus Lobe Block in Berlin, das Brandlhuber+ Emde, Burlon und Muck Petzet Architekten realisiert haben und das Hochparterre in der Märzausgabe bespricht. Das dritte Projekt ist ein Umbau einer Siedlung von Lacaton & Vassal, Frédéric Druot und Christophe Hutin in Bordeaux. Nominiert sind ausserdem ein Auditorium und Kongresszentrum im spanischen Plasencia von Selgas Cano sowie der Skanderbeg-Platz in Tirana, den die Arbeitsgemeinschaft 51N4E, Anri Sala, Plant en Houtgoed und iRI geplant hat. Der Mies-Award wird alle zwei Jahre von der Europäischen Union vergeben. Die Preisverleihung findet am 7. Mai 2019 im Mies-van-der-Rohe-Pavillon in Barcelona statt.

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