An drei Sommerabenden laden JOM Architekten zehn junge Büros zum Gespräch im Zürcher Basislager ein.

Diskurs unter Jungarchitekten

An drei Sommerabenden sprechen JOM Architekten auf dem Zürcher Basislager über Ideale, Ambitionen und Missionen. Schön, dass sich junge Architekten um Diskurs bemühen.


Philipp Jorisch, der Anfangsbuchstabe von JOM Architekten sagt: «Es sind alles Büros, die wie wir am Anfang stehen. Alle haben auf unterschiedliche Weise mit einem Bauwerk oder Wettbewerbsgewinn, einem Buch oder anderen Projekten ihre Reise gestartet. Weil wir im Basislager viel Platz haben und der Sommer die ruhigste Zeit ist, wollen wir diese Momentaufnahme der "Generation 2015" einfach mal machen.»
Der Plan sieht so aus: Zehn junge Architekturbüros sprechen in drei Veranstaltungen bei JOM Architekten an drei Sommerabenden im kollegialen Rahmen. Sie fragen sich: «Wer ist die aktuelle junge Architektengeneration und was tut sie? Was interessiert sie? Sind aktuelle Strömungen oder Tendenzen auszumachen? Weshalb gibt es heute keine Rebellen, keinen Bruch? Gibt es Young&Wild? Gibt es Ideale? Gibt es eine Mission? Wo sind die Ambitionen? Was sind die Potentiale und Herausforderungen im heutigen Architekturdiskurs?»
Egal ob diese Momentaufnahme nun repräsentativ ist oder nicht, egal ob sie zu innerer Klarheit führt oder nicht: Es ist erfreulich, dass sich junge Architekten um Diskurs bemühen.

Generation 2015: Wohin?
Kurzreferate, Diskussion und Apéro mit Grill
– Ort: Basislager, Aargauerstrasse 70, Zürich-West (Tramhaltestelle Würzgraben)
– Zeit: jeweils ab 20 Uhr
Teil 1 am 30. Juni mit Baerlocher & Squassabia, HDPF, Becker & Umbricht, raumfalter
Teil 2 am 7. Juli mit Tocchetti Pessina, Marcello Nasso, Ortreport
Teil 3 am 14. Juli mit Skop, NRS in situ, Bureau für Raumentwicklung

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