Die jüngste Architektengeneration präsentiert der Öffentlichkeit ihre Diplomprojekte. Fotos: Palle Petersen

Diplomausstellung in der ETH Zürich

Eine Woche lang hängen im Hauptgebäude der ETH Zürich zahllose Modelle, Pläne, Bilder und Graphiken: Die jüngste Architektengeneration präsentiert der Öffentlichkeit ihre Diplomprojekte. Und schon mancher gestandene Architekt hat hier seinen Projektleiter von Morgen gefunden.

Alle Jahre wieder ist es soweit und ein neuer Schwall erfolgshungriger Architekten verlässt den Elfenbeinturm der ETH Zürich, um sich in der Praxis zu beweisen. Das Gesellenstück nach mindestens sechs Ausbildungsjahren, das Diplomprojekt, als letztes und grösstes Projekt soll dabei das entwerferische und handwerkliche Können präsentieren und diesen Schritt rechtfertigen. Wie immer gab es drei mögliche Diplomthemen: A Städtebau, B Wohnungsbau und C Öffentliche Nutzung. Beim Thema A galt es, den gesamten Raum um die Hardbrücke vom Escher-Wyss- zum Hardplatz neu zu denken und mit gezielten Interventionen aufzuwerten. Beim Thema B sollte inmitten der Winterthurer Gartenstadt ein verdichteter Wohnungsbau projektiert werden. Und beim Thema C stand der beschränkte Raum zwischen den Gleisen des Tramdepots am Escher-Wyss-Platz und der Limmat für eine Esshalle zur Verfügung.
Bei rund 100 Projekten lässt sich nicht viel Allgemeines sagen: Das Qualitätsgefälle ist immens, die führende Hand der Diplomprofessoren mal stärker, mal schwächer zu spüren, manch ein Projekt ist nahezu ängstlich zurückhaltend, andere sind visionär bis grossspurig - kurz: Es gibt viel zu sehen. Allerdings bloss bis zum 7. Dezember.

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