An der ETH Hönggerberg zeigen die Fotografinnen Andrea Helbling und Lucia Degonda Proben aus ihrem Werk. Fotos: Maurice K. Grünig

Die zwei Schweizen von Lucia Degonda und Andrea Helbling

An der ETH Hönggerberg zeigen die Fotografinnen Andrea Helbling und Lucia Degonda Proben aus ihrem Werk. Köbi Gantenbein sprach an der Vernissage.

Worte von Köbi Gantenbein zur Vernissage von Lucia Degonda und Andrea Helbling am gta der ETH Hönggerberg in Zürich, 9. März 2011. Heute morgen bin ich mit dem Flieger von Ljubljana her nach Zürich geflogen. Und da ich einen guten Platz hatte, 5 A den Fensterplatz, sah ich zwei Schweizen unter mir. Wo der kleine Flieger die österreichisch – schweizerische Grenze hoch über Vorarlberg passiert, gibt es stotzige Berge, weisse Bergmatten, kleine Dörfer, schön zu ebenmässigen Häufchen geordnete Häuschen und kurvenreiche Strassen. Würde ich einen Feldstecher haben, sähe ich sicher Schweizerflaggen auf Masten, vielleicht Alphornbläser auf einem frühlingsgrünen Hügel. Gar Geranien vor den Fenstern, ist heute doch ein warmer Frühlingstag. Unter mir ist die Schönschweiz. Sie dauert gut sieben Minuten Flug. Dann holt der Flieger in weitem Bogen aus, sinkt ab über dem Bodensee, die Strassen werden breiter, gekreuzt mit Eisenbahnen und andern Strassen. Der Rheinfall ruft noch «Schönschweiz» ...
Die zwei Schweizen von Lucia Degonda und Andrea Helbling

An der ETH Hönggerberg zeigen die Fotografinnen Andrea Helbling und Lucia Degonda Proben aus ihrem Werk. Köbi Gantenbein sprach an der Vernissage.

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