Die App führt zu 30 Gebäuden, die fünf Typen zugeordnet sind.

Die Typologie-App

In ihrem Buch «Typology» haben Christ & Gantenbein ihre ETH-Forschung zu 160 Gebäuden aus Hong Kong, Rom, New York und Buenos Aires zusammengefasst. Nun haben die Architekten den Inhalt in vier Apps für iPhone und iPad eingedickt.

In ihrem Buch «Typology» haben Christ & Gantenbein ihre ETH-Forschung zu 160 Gebäuden aus den vier Städten Hong Kong, Rom, New York und Buenos Aires zusammengefasst. In der Bibliothek macht sich der Atlas gut. Wer aber auf Reisen ist, hat das 200 Seiten schwere Buch kaum dabei. Nun schaffen die Architekten Abhilfe. Sie haben den Inhalt aus dem Buch in vier Apps für iPhone und iPad eingedickt. Der «Typology City Guide» führt per Fingerwisch zu rund 30 Gebäuden aus dem 20. Jahrhundert, die mit einem Beschrieb, Bild, Axonometrie und Plänen dokumentiert sind. Trotz des kleinen Bildschirms überzeugt die Qualität der Grundrisse. Auch wer hineinzoomt, um sie genau zu studieren, landet nicht in der Pixelwüste. Seine Lieblingsobjekte kann man zu den Favoriten hinzufügen. Und auf der Karte sind alle Häuser verortet, so dass man seinen Stadtspaziergang bequem unterwegs planen kann. Die Gestaltung erinnert eher an ein Buch als an eine App. Das macht sie eigenständig, hie und da aber etwas eigenwillig. Wie sie funktioniert, hat man aber im Nu begriffen. Leider ist die App noch nicht für das neuste iPhone optimiert, der Bildschirm wird darum nicht voll ausgenützt. Für jede der vier Städte erscheint eine separate App. Der Schnäppchenpreis von 2 Franken pro App lockt zum schnellen Kauf. Wer oft in Hong Kong, Rom, New York oder Buenos Aires unterwegs ist, wird es sich nicht zwei Mal überlegen.

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