Betonbänke laden zur Rast am neuen Weg. Durch die Bögen des Wipkingerviadukts in Zürich erspäht man die Kehrichtverbrennung. Fotos: Sophie Brasey

Die langsame Achse

Die Jury der «Besten 2011» begründet, warum das Lettenviadukt in Zürich den Goldenen Hasen in der Kategorie «Landschaft» gewonnen hat.

Im Mai 1989 fuhr der letzte Zug vom Hauptbahnhof über den Lettenvia
dukt zum Bahnhof Letten und durch den Tunnel nach Stadelhofen. Heute ist 
der Viadukt noch immer ein Verkehrsweg, jedoch nicht mehr für die Züge des Goldküstenexpress, sondern für Fussgängerinnen und Velofahrer. Bereits vor einiger Zeit gestalteten die Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs Partner den ersten Abschnitt des Wegs vom ehemaligen Bahnhof Letten bis 
zur Limmatstrasse um. Zusammen mit der Sanierung des höheren, noch immer von den SBB benutzten Wipkingerviadukts, der sich hier eng an 
den Lettenviadukt schmiegt, wurde der Fussgänger- und Veloweg verlängert. Unten zogen Läden und Restaurants in die von EM2N Architekten umgestal-teten Viaduktbögen ein, oben machten Schweingruber Zulauf Landschafts-architekten aus dem einstigen Bahn- ein Langsamverkehrs-Trassee. Ein helles Band aus ineinander verzahnten Betonelementen liegt in der Mitte des Viadukts. Es liegt auf Streifenfundamenten und ist beidseitig von einem Schott...
Die langsame Achse

Die Jury der «Besten 2011» begründet, warum das Lettenviadukt in Zürich den Goldenen Hasen in der Kategorie «Landschaft» gewonnen hat.

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