Roboter sortieren in der Anlage von Eberhard in Oberglatt Mischabbruch aus. (Foto: Peter Moser-Kamm)

Die Guten ins Töpfchen

Die Baufirma Eberhard will den Materialkreislauf auch beim Mischabbruch schliessen. In Oberglatt nimmt sie deshalb eine ganze Armada von Roboterarmen in Betrieb.

Die Zahlen sind immens. 26 Millionen Tonnen Gesteinskörnung buttert die Schweiz jedes Jahr in den Hochbau, während sie rund 7.5 Millionen Tonnen Material abbricht. «Bei einem Recyclinganteil von 30 Prozent wäre der Kreislauf geschlossen», erklärt Patrick Eberhard, Bereichsleiter Verkauf beim Familienbetrieb Eberhard, der seit über zwanzig Jahren Recyclingbeton anbietet. Doch die Realität ist weit weg von diesem Ziel. Zwei Drittel des Rückbaus besteht aus Betonabbruch, der sich relativ gut rezyklieren lässt. Allerdings werden weniger als 10 Prozent wieder zu gleichwertigem Beton verarbeitet. Das meiste Material wird downgecycelt, etwa für den Strassenbau verwendet. Ein grosser Teil landet auf Deponien. Wenn diese aber bald teurer werden und Baufirmen wie Bauherren umdenken, wird der Recyclinganteil künftig steigen. Anders sieht es beim Mischabbruch aus, der rund 27 Prozent des Rückbaus ausmacht. Zur Kategorie gehören allerlei Baustoffe wie Beton, Backstein, Ziegel, Gips, Holz, Glas, Metall oder ...
Die Guten ins Töpfchen

Die Baufirma Eberhard will den Materialkreislauf auch beim Mischabbruch schliessen. In Oberglatt nimmt sie deshalb eine ganze Armada von Roboterarmen in Betrieb.

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