Vor die grosse Glas- und Aussichtswand des Foyers von Haefeli Moser Steiger wird wiederum ein Riegel gebaut, der die Aussicht auf See und Berge versperrt. Fotos: Roland zh

Die Bausünde wird wiederholt

Der Zürcher Stadtrat will statt eines neuen Kongresszentrums das Kongresshaus von Haefeli Moser Steiger umbauen. Kein Grund zur Freude, schreibt Stadtwanderer Benedikt Loderer im Kommentar.

Zurück auf Feld eins. Der Zürcher Stadtrat beerdigt seinen Höhenflug und landet krachend auf dem Boden der Wirklichkeit. Ein Kongresshaus haben wir schon, was braucht es da ein zweites? Anders herum: Resignatio sine qua non. Aber ist es nicht erstaunlich? Vor fünf Jahren wurde uns noch gepredigt: ein Saal für 3000 Leute und ein Hotel dazu, ohne geht es nicht! Heute genügt ein Umbau eines Gebäudes, das vorher als absolut ungeeignet zum Abbruch frei gegeben wurde. Da verlassen sich einige Leute auf das schlechte Gedächtnis des Publikums. Doch warum soll ein aufgeweckter Beobachter dem heutigen Bauprogramm mehr Vertrauen schenken als den früheren? Welche Art von Kongresstourismus braucht Zürich? Halt die, die augenblicklich möglich scheint. Die Wurstelei wird als Pragmatismus verkauft. Der Panoramasaal soll weichen. Ist das ein Grund, Hurra zu schreien? Kaum, denn im ersten Stock soll eine Beiz entstehen mit einer grossen Terrasse. Schön, doch die Bausünde wird wiederholt. Vor die grosse Glas- und A...
Die Bausünde wird wiederholt

Der Zürcher Stadtrat will statt eines neuen Kongresszentrums das Kongresshaus von Haefeli Moser Steiger umbauen. Kein Grund zur Freude, schreibt Stadtwanderer Benedikt Loderer im Kommentar.

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