Die Landschaft wird den Städtebau bestimmen, sagen Günther Vogt und Christophe Girot, Professoren an der ETH. Fotos: Désirée Good

«Der Zeitgeist tickt für die Landschaft»

Christophe Girot und Günther Vogt starten an der ETH Zürich im Herbst 2020 einen Masterstudiengang für Landschaftsarchitektur. Sie haben viel vor.

Wo steht die Landschaftsarchitektur in der Schweiz heute? Günther Vogt: Jacques Herzog hat 1996 gesagt, wir würden eine Inflation landschaftsarchitektonischer Projekte erleben. Damals dachte ich, das kann nicht noch mehr werden. Aber er hat recht behalten. Die Nachfrage ist seither stetig gestiegen. Woher kommt dieser Aufwind? Günther Vogt: Dahinter stehen gesellschaftliche Veränderungen, aktuell natürlich der Klimawandel. Aber auch das Versagen der Freiraumplanung der Moderne. Gemeinsam mit dem ETH-Studio Basel haben wir begonnen, die Schweiz ausgehend von der Landschaft zu denken statt vom Gebauten her. Das ist der Paradigmenwechsel: Die Landschaft führt zu einer neuen Betrachtung der Stadt. Sie bemühten sich seit zwanzig Jahren um einen Master an der ETH. Warum hat es so lange gedauert? Christophe Girot: Es war bereits das Ziel meines Vorgängers Dieter Kienast, der nach einem Jahr Lehre gestorben ist. Vor 15 Jahren kam Günther Vogt, und seither bieten wir ein Entwurfsstudio in der Architekturaus...
«Der Zeitgeist tickt für die Landschaft»

Christophe Girot und Günther Vogt starten an der ETH Zürich im Herbst 2020 einen Masterstudiengang für Landschaftsarchitektur. Sie haben viel vor.

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